Dürfen wir vorstellen…

… den Ackersenf! In knapp 3 Wochen hat sich der letzte Blumenkasten in einer wilden Wiese verwandelt. Die ersten Blumen sind auch tatsächlich aufgeblüht, was die Identifikation der Pflanzen wesentlich vereinfacht hat. Zumindest das erste „Unkraut“ konnte ich nach kurzer Recherche im Internet erkennen: die schöne Unbekannte mit den gelben Blühten ist wohl Ackersenf.

Mit der Identifikation der Planzen wird es auch richtig interessant. Was kann man denn mit Ackersenf alles tun? Hier ein paar Beispiele (alles noch nicht ausprobiert):

  • Die Blätter vom Ackersenf können als Gewürz verwendet werden.
  • Mit den Samen kann man tatsächlich Senf zubereiten. Wer hätte das gedacht? 😉
  •  Ackersenf desinfiziert und lockert den Boden. Woanders wird es jedoch als „böses Unkraut“ bezeichnet…
  • Ackersenf soll auch Nachbarpflanzen vor Fressfeinde schützen. Da wäre ich allerdings auch vorsichtig: ich habe schon eine (fast) perfekte grüne, nimmersatte Raupe daran gesehen…

Alles also nicht so eindeutig… Bevor ich überall Ackersenf anbaue, werde ich wohl noch weiter recherchieren 😉 In meinem Blumenkasten kann er jedenfalls keinen großen Schaden anrichten.

Nach ein paar Tagen konnte ich aber mit eigenen Augen tatsächlich feststellen, dass der Ackersenf den Geschmack von Insekten trifft: ich habe bereits Schwebfliegen herumfliegen gesehen. Im 3. Stock passiert das nicht so häufig, das lasse ich als Pluspunkt gelten.

Autor:

Wiener Balkongärtnerin

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