Radieschengeschichte

Diese Woche habe ich nicht allzu viel Neues auf dem Balkon angefangen. Es war Zeit für eine kleine Verschnaufpause. Diese habe ich dazu genutzt, die Pflanzen beim Wachsen zuzuschauen. Und das ist schön! 😉 Die Temperaturen waren für April ungewöhnlich hoch, und es zeichnen sich bereits die ersten Erfolge und Misserfolge ab.
Heute gibt es die „schlechten Nachrichten“: der übersiedelte Thymian hat es nicht geschafft, und ist komplett ausgetrocknet. Dafür ist der kleine Busch, der übrig geblieben war,  wieder unaufgefordert aus seinem Winterschlaf erwacht. Nach einem kräftigen Rückschnitt hat er viele neue, frische Blätter bekommen. Ob ich eine zweite Übersiedlung wagen soll?

Auf der Minusseite stehen zum wiederholten Mal die Radieschen. Es ist jedes Jahr das Gleiche: das „einfachste Balkongemüse“, wie es so schön heißt, will auf meinem Balkon einfach nicht gedeihen. Innerhalb von ein paar Tagen ist es richtig in die Höhe geschossen, es wächst also in die Höhe und nicht nach unten, so wie es sich für ein anständiges Radieschen gehören würde! Es war wohl vermutlich zu warm…

Auch die Petersilie vom letzten Jahr steht schon kurz vor der Blüte, und wird somit ihr Aroma verlieren. Ich wollte sie davor noch abernten, und die Blätter einfrieren, aber die Wärme der letzten Tage hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht… Eine Lektion soll es mir jedoch werden: ich nehme mir fest vor, in Zukunft bei der Ernte nicht mehr zu zögern, sonder großzügig zuzugreifen!

 

 

 

Autor:

Wiener Balkongärtnerin

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